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Aserbaidschan Reisetipps

Aserbaidschan Ferien vom Spezialisten

Direkt am Meer dürfen sich Reisende über ein sehr angenehmes und mildes Klima freuen. Im Inneren des Landes herrscht jedoch ein kontinentales Klima. Klirrende Kälte in den Wintermonaten und Temperaturen von über 40 Grad Celsius im Sommer sind keine Seltenheit. In Aserbaidschan gibt es acht Klimazonen, welche von hochalpin bis hin zu subtropisch reichen. Die perfekte Reisezeit für Aserbaidschan ist von April bis Juni. Auch der September gilt als gute Reisezeit. Die Stadt Baku hat 284 Sonnentage im Jahr und ist somit ein Ganzjahresreiseziel.

Einen Direktflug aus der Schweiz gibt es derzeit nicht. Über einen Zwischenstopp, beispielsweise in Deutschland oder in der Türkei, ist Aserbaidschan in rund sieben Stunden erreichbar. Die Hauptstadt Baku wird mehrmals in der Woche angeflogen.

Eine zollfreie Einfuhr von drei Stangen Zigaretten und drei Liter Alkohol ist erlaubt. Bargeld darf in unbegrenzter Höher eingeführt werden. Zu beachten ist, dass die Ein- und Ausfuhr der Länderwährung strengstens untersagt ist. Lebensmittel, Drogen, Waffen und Medikamente dürfen nicht nach Aserbaidschan eingeführt werden. Rezeptpflichtige Medikamente müssen zeitgerecht bei der zuständigen Vertretung in Aserbaidschan angemeldet werden. Da sich die Einfuhrbestimmungen jederzeit ändern können, müssen sich die Reisenden über die aktuelle Gesetzeslage selbst informieren.

Für eine Einreise in das Land müssen Staatsbürger aus der Schweiz einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass vorweisen können. Ein Visum ist ebenfalls notwendig, welches Reisende zu einem Aufenthalt von 30 Tagen berechtigt. Wichtig zu wissen ist, dass der Reisepass keinen Eintrag von einem Besuch in Bergkarabach vorweist. Tickets für die Ab- oder Weiterreise müssen ebenfalls vorgelegt werden. Die Reisenden sind selbst für die Beschaffung aller notwendigen Reisedokumente verantwortlich.

Das Fotografieren von Soldaten oder Polizisten ist in Aserbaidschan nicht gestattet. Grenzen und militärische Einrichtungen dürfen ebenfalls nicht fotografiert werden. Reisenden ist zu empfehlen, vor der Bild- oder Videoaufnahme um Erlaubnis zu fragen.

Impfungen für die Einreise sind nicht vorgeschrieben. Gesundheitsexperten raten den Reisenden allerdings dazu, sämtliche Standard-Impfungen durchgeführt zu haben. Da Aserbaidschan zu den Schwell- und Entwicklungsländern zählt, sollten Reisende über eine Hepatitis A und B Impfung nachdenken. Im Grenzgebiet zum Iran gehen Sie bezüglich Malaria nur ein äusserst geringes Risiko ein. Dennoch sollten Sie sich in Aserbaidschan vor Mückenstichen gut schützen. Leider kommt im Land sehr häufig Tollwut vor. Ein Kontakt mit Tieren sollte daher vermieden werden. Magen- und Darmerkrankungen sind bei Reisen nach Aserbaidschan leider keine Seltenheit. Auf Eis sollte im ganzen Land verzichtet werden. Die Früchte sollten vor dem Verzehr geschält werden und das Wasser sollte in Aserbaidschan in Flaschen gekauft werden. Beachten Sie zudem, dass bei den erworbenen Wasserflaschen der Verschluss versiegelt ist. Für die Zahnhygiene sollten Sie ebenfalls nur das Wasser aus gekauften Flaschen verwenden. Die Mitnahme von Seife oder Desinfektionsmittel ist ebenfalls ratsam. Ein mehrmaliges Waschen der Hände kann vor Krankheiten schützen. Die Reiseapotheke sollte bezüglich Durchfallerkrankungen gut befüllt sein. Im Reisegepäck sollte zudem ein Sonnenschutzmittel und ein Sonnenhut keinesfalls fehlen. Die Sonne ist in Aserbaidschan wesentlich stärker und intensiver als in der Schweiz. Selbst bei einem bedeckten Himmel ist ein Sonnenbrand möglich. Lediglich in der Stadt Baku gibt es ein zufriedenstellendes Gesundheitssystem. Ausserhalb der Stadt ist die ärztliche Versorgung als schlecht zu bezeichnen. Sollten also schlimmere Erkrankungen vorliegen, ist die Reise nach Baku oder gar die Heimreise zu empfehlen.

In den Grossstädten ist das mobile Internet im Aufbau. In besseren Hotelanlagen sind jedoch zumeist Internetanbindungen vorhanden. Einige Seiten werden allerdings zensiert oder gar gesperrt.

Die Mehrheit der Einwohner in Aserbaidschan gehört dem schiitischem Islam an. Rund 15 Prozent sind Sunniten. Es gibt einige wenige Christen im Land.

Das Land ist eigentlich sehr sicher. Dennoch ist wie überall anders mit Kleinkriminalität zu rechnen. Speziell in den touristischen Gebieten wird immer wieder versucht, die Reisenden abzuzocken oder Bargeld aus Taschen oder Rucksäcken unerlaubt zu entwenden. Eine gewisse Vorsicht ist also geboten, jedoch bezieht sich dieser Reisetipp nicht nur speziell auf Aserbaidschan. Der Pass, nicht benötigtes Bargeld und die Reisedokumente sollten im Hotelsafe sicher verwahrt werden. Besonders in den Abend- und Nachtstunden ist Vorsicht geboten. Mittels sogenannten Zufallsbekanntschaften kann der teure Schmuck rasch verschwunden sein. Reisende sollten zudem die Region rund um Bergkarabach gänzlich meiden. Diese Region darf keinesfalls bereist werden. Sollten Sie bezüglich der Thema Sicherheit noch weitere Fragen haben, stehen Ihnen unsere Reisespezialisten sehr gerne per Telefon oder auch per E-Mail für Ihre Fragen zur Verfügung. Selbstverständlich gibt es noch einige weitere Aserbaidschan Reisetipps, sodass Ihre Ferien im Land auch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Das Wochenende in Aserbaidschan ist auch wie in der Schweiz am Samstag und am Sonntag. Die verschiedenen Einkaufsläden haben in der Regel von Montag bis Samstag in der Zeit von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Nachfolgende Feiertage gibt es im Land:

  • 20. Januar - Tag der nationalen Trauer
  • 8. März - Internationaler Frauentag
  • ca. 21. März - Nouruz, Frühlingsfest
  • 9. Mai - Tag des Sieges
  • 28. Mai - Tag der Republik
  • 15. Juni - Tag der nationalen Rettung
  • 26. Juni - Tag der Streitkräfte
  • 9. November - Tag der Nationalflagge
  • 31. Dezember - Tag der Solidarität

Hinzu kommen allerdings noch einige weitere muslimische Feiertage in Aserbaidschan. Sollte etwa das Opferfest oder Fastenbrechen auf einen Samstag oder Sonntag fallen, so wird dieser Feiertag am Montag nachgeholt. Aserbaidschan ist zwar kein sehr religiöses Land, jedoch hat der Ramadan hierzulande einen hohen Stellenwert. Aus Respekt vor diesen Menschen sollten Sie während des Tages nichts Essen oder Trinken. Während des Ramadans kann es zudem auch zu diversen Einschränkungen bei den Öffnungszeiten oder bei den Service- und Dienstleistungen kommen.

Die Amtssprache ist Aserbaidschanisch. Jedoch wird in vielen Regionen auch Russisch gesprochen. Die Weltsprache Englisch wird besonders gut von den jüngeren Menschen in Aserbaidschan gesprochen.

Aufgrund von vielen verschiedenen Steckdosentypen ist die Mitnahme von einem Adapter für Reisende aus der Schweiz zu empfehlen.

Das mit dem Handynetz in Aserbaidschan ist so eine Sache. In den Städten ist das Netz häufig nutzbar. In den Bergen und in abgelegenen Regionen ist allerdings kaum ein Handynetz vorhanden.

Zu den Aserbaidschan Reisetipps unserer Reisespezialisten gehört auch das Thema Trinkgeld. Wie in vielen anderen Ländern ist hier ein Trinkgeld von etwa 15 Prozent üblich. In manchen Regionen wird es sogar im Voraus vorausgesetzt. Wichtig ist, dass das Trinkgeld nur in Banknoten überreicht wird, speziell wenn es sich um eine Fremdwährung handelt. Der Umtausch von Münzen in einer Fremdwährung ist in Aserbaidschan nicht möglich.

Zu den Aserbaidschan Reisetipps gehört auch die Landeswährung. Der Aserbaidschan-Manat ist das offizielle Zahlungsmittel. Die Landeswährung ist in Banknoten und Münzen erhältlich. 100 Manat sind in etwa 55 CHF. Ein Grossteil der Transaktionen erfolgt in Aserbaidschan noch mit Bargeld. Die Akzeptanz von Kreditkarten ist sehr gering und beschränkt sich zum Teil nur auf die Stadt Baku. Das Wechseln erfolgt in Banken und Wechselstuben. In der Regel werden hier allerdings nur US-Dollar und Euro anerkannt. Fremdwährung darf unlimitiert eingeführt werden. Anders sieht es bei der Landeswährung aus. Die Ein- und Ausfuhr ist verboten.