Estland Reisen vom Spezialisten
Mittelalterliche Hansestadt, Inselwelten und Moore
Tallinn: die besterhaltene Hansestadt des Nordens
Tallinns Altstadt gehört zu den vollständigsten mittelalterlichen Stadtbildern Europas und steht seit 1997 auf der Unesco-Welterbeliste. Die Stadtmauer ist über weite Strecken erhalten, dahinter liegen der Domberg mit Aussicht über die Dächer, das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert und die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale. Zwei bis drei Nächte genügen für die Altstadt.
Wer länger bleibt, entdeckt das andere Tallinn: das Kreativquartier Telliskivi in umgebauten Fabrikhallen, das Seeflugzeughafen-Museum mit U-Boot und Wasserflugzeugen sowie die Strandpromenade von Pirita. Tallinn liegt zwei Fährstunden von Helsinki entfernt, was Kombinationen mit Finnland naheliegend macht.
Saaremaa, Hiiumaa und die Inselwelt
Vor Estlands Westküste liegen über 2200 Inseln. Saaremaa ist die grösste und die bekannteste: Wacholderheiden, Windmühlen, die Bischofsburg von Kuressaare und der Meteoritenkrater von Kaali. Die Insel ist mit der Fähre erreichbar und lässt sich gut mit dem Velo erkunden.
Hiiumaa nebenan ist stiller und dünner besiedelt, mit einigen der ältesten Leuchttürme der Welt. Kihnu wiederum wird von Frauen geprägt, deren Traditionen die Unesco als immaterielles Kulturerbe führt. Die Inseln sind der Teil Estlands, der am deutlichsten aus der Zeit fällt.
Moore, Nationalparks und die beste Reisezeit
Rund ein Fünftel Estlands ist Moorland. Im Nationalpark Soomaa lassen sich die Hochmoore auf Bohlenwegen durchqueren, im Frühjahr sorgt die sogenannte fünfte Jahreszeit für Überschwemmungen, die man im Kanu befährt. Der Lahemaa-Nationalpark nördlich von Tallinn verbindet Küste, Wald und restaurierte Gutshöfe.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September. Der Hochsommer ist mild bei 20 bis 23 Grad, mit sehr langen Tagen; im Juni wird es kaum dunkel. Der Winter ist kalt und schneereich, Tallinn dafür stimmungsvoll und deutlich günstiger.
Estland als Teil einer Baltikum-Reise
Estland lässt sich einzeln bereisen oder mit den Nachbarländern verbinden. Einen Überblick über Routen und Reisearten geben unsere Seiten zu Baltikum Reisen, Mietwagenrundreisen und Städtereisen. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten stellen Ihre Estland-Reise anschliessend persönlich zusammen.
Mai bis September. Der Hochsommer ist mit 20 bis 23 Grad mild und bringt sehr lange Tage; im Juni wird es kaum richtig dunkel. Der Winter ist kalt und schneereich, dafür ist Tallinn dann stimmungsvoll und günstiger.
Zwei bis drei Nächte für Tallinn, insgesamt eine Woche für eine Rundreise mit Lahemaa-Nationalpark, Saaremaa und der Universitätsstadt Tartu. Estland ist klein, die Fahrzeiten überschreiten selten drei Stunden.
Die Altstadt gehört zu den vollständigsten mittelalterlichen Stadtbildern Europas und steht seit 1997 auf der Unesco-Welterbeliste. Die Stadtmauer ist weitgehend erhalten, dahinter liegen Domberg, gotisches Rathaus und die Alexander-Newski-Kathedrale.
Saaremaa ist die grösste und vielseitigste mit Wacholderheiden, Windmühlen und dem Meteoritenkrater von Kaali. Hiiumaa ist stiller und dünner besiedelt. Kihnu ist für seine von Frauen getragene Kultur bekannt, die als Unesco-Kulturerbe geführt wird.
Sehr gut. Die Fähre von Tallinn nach Helsinki dauert rund zwei Stunden und verkehrt mehrmals täglich. Eine Kombination aus Tallinn und Helsinki ist eine der einfachsten Städtekombinationen im Ostseeraum.
Estland gehört zur EU und zur Eurozone – gezahlt wird mit Euro. Kartenzahlung ist praktisch überall möglich; Estland gilt als eines der am stärksten digitalisierten Länder Europas.
