Vilnius

Litauen Reisen vom Spezialisten

Barocke Hauptstadt, Kurische Nehrung und Sakralkultur

Litauen ist das südlichste und grösste der drei baltischen Länder und das mit der längsten eigenen Staatsgeschichte: Im 15. Jahrhundert reichte das Grossfürstentum Litauen von der Ostsee bis ans Schwarze Meer. Davon zeugen die barocke Altstadt von Vilnius, die Wasserburg Trakai und eine ausgeprägte Sakralkultur.

Vilnius und die Wasserburg Trakai

Vilnius hat die grösste barocke Altstadt Osteuropas, seit 1994 Unesco-Welterbe. Über 40 Kirchen stehen auf engem Raum, dazu die Universität aus dem 16. Jahrhundert mit ihren dreizehn Innenhöfen und das Künstlerviertel Uzupis, das sich 1997 augenzwinkernd zur unabhängigen Republik erklärte und eine eigene Verfassung an die Hauswand geschraubt hat.

Eine halbe Autostunde westlich liegt Trakai: eine gotische Backsteinburg auf einer Insel im Galve-See, im 14. Jahrhundert Residenz der litauischen Grossfürsten. Der Ausflug ist einer der lohnendsten des Landes und gut an einem halben Tag zu schaffen.

Kurische Nehrung und die Ostseeküste

Die Kurische Nehrung ist Litauens landschaftlicher Höhepunkt: eine 98 Kilometer lange Sandbank zwischen Ostsee und Haff, deren Wanderdünen zu den höchsten Europas zählen. Der litauische Teil steht als Unesco-Welterbe unter Schutz, Nida mit seinen bunten Fischerhäusern ist der bekannteste Ort.

Der Zugang führt über Klaipeda, die Hafenstadt mit deutscher Vergangenheit als Memel. Etwas nördlich liegt Palanga, Litauens lebhaftester Badeort mit Bernsteinmuseum und langem Sandstrand.

Berg der Kreuze, Reisezeit und Rundreise

Nördlich von Siauliai liegt der Berg der Kreuze, ein Hügel mit weit über hunderttausend Kreuzen. Mehrfach von der Sowjetmacht planiert, wurde er jedes Mal neu bestückt – heute ist er das eindrücklichste Symbol litauischer Beharrlichkeit und ein wichtiger Wallfahrtsort.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, mit milden 20 bis 23 Grad im Hochsommer. Juli und August sind an der Küste Hauptsaison. Eine Rundreise über Vilnius, Trakai, Kaunas, den Berg der Kreuze und die Kurische Nehrung füllt eine gute Woche.

Litauen als Teil einer Baltikum-Reise

Litauen lässt sich einzeln bereisen oder mit den Nachbarländern verbinden. Einen Überblick über Routen und Reisearten geben unsere Seiten zu Baltikum Reisen, Mietwagenrundreisen und Städtereisen. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten stellen Ihre Litauen-Reise anschliessend persönlich zusammen.

Mai bis September, mit milden 20 bis 23 Grad im Hochsommer und sehr langen Tagen. Juli und August sind an der Ostseeküste und auf der Kurischen Nehrung Hauptsaison.

Eine 98 Kilometer lange Sandbank zwischen Ostsee und Kurischem Haff mit einigen der höchsten Wanderdünen Europas. Der litauische Teil ist Unesco-Welterbe; Nida mit seinen bunten Fischerhäusern ist der bekannteste Ort.

Drei Nächte für Vilnius mit Ausflug nach Trakai, insgesamt eine Woche für eine Rundreise über Kaunas, den Berg der Kreuze und die Kurische Nehrung.

Vilnius besitzt die grösste barocke Altstadt Osteuropas, seit 1994 Unesco-Welterbe, mit über 40 Kirchen auf engem Raum. Sehenswert sind zudem die Universität mit ihren dreizehn Innenhöfen und das Künstlerviertel Uzupis.

Ein Hügel nördlich von Siauliai mit weit über hunderttausend Kreuzen. Er wurde von der Sowjetmacht mehrfach planiert und jedes Mal neu bestückt und gilt heute als Symbol litauischer Beharrlichkeit sowie als Wallfahrtsort.

Litauen gehört zur EU und zur Eurozone – gezahlt wird mit Euro. Kartenzahlung ist überall Standard.

Das könnte Sie auch interessieren